400.000 Besucher beim 21. Stuttgarter Sommerfest
Neuer Termin: 2. bis 5. August 2012
Am Sonntagabend, 7. August 2011, ging das 21. Stuttgarter Sommerfest im Herzen der baden-württembergischen Landeshauptstadt zu Ende. Mehr als 400.000 Besucher aus Stuttgarter und der Region feierten vier Tage lang bis in die Nacht hinein und genossen das vielfältige kulinarische und musikalische Angebot. Vom Regen größtenteils verschont blicken Gastronomen und Veranstalter auf eine stimmungsvolle, friedliche und vor allem erfolgreiche Veranstaltung zurück.
Feiern, Flanieren und Genießen: Bei strahlendem Sonnenschein begann das Stuttgarter Sommerfest am Donnerstag, 4. August. "Es war einer der bestbesuchten Eröffnungstage", so Andreas Kroll, Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft mbH. Beim großen Regen am Freitagabend zeigten sich die Sommerfest-Besucher wetterfest: die Zelte waren gut besucht und auch im Schutz der zahlreichen (Sonnen-)Schirme wurde munter weitergefeiert. Am Wochenende reisten neben Stuttgartern vermehrt Gäste aus der Umgebung an, um das besondere Flair vor dem Neuen Schloss und rund um den Eckensee zu genießen.
Das Neue Schloss, das Kunstgebäude, die Staatsoper und der Eckensee bildeten traditionell die herrliche Kulisse, vor der 29 Gastronomie-, Hotel- und Gastbetriebe zum 21. Mal ihre weißen Zelte und Pagoden aufgeschlagen haben, um die Besucher mit ihren exquisiten Angeboten zu verwöhnen. Feine Delikatessen, ein umfangreiches Livemusik-Programm und das stimmungsvolle Farbenspiel bunter Illuminationen machen die Traditionsveranstaltung jedes Jahr aufs Neue zu etwas ganz Besonderem.
Gastronomische Vielfalt auf höchstem Niveau
Zahlreiche Stuttgarter Gastronomen, aber auch Gastbetriebe aus ganz Baden-Württemberg eröffneten ihre Küche unter freiem Himmel und boten den Besuchern Spezialitäten auf höchstem Niveau. Auf den Menükarten standen unter anderem Spanferkel mit schwarzen Trüffeln, Braten vom Albbüffel mit Pfifferling-Rahmnudeln, diverse Wildspezialitäten aus heimischen Revieren, klassische Paella, gegrillter Hummer, Lachs-Garnelen-Spieße auf Zitronengrasrisotto und typisch schwäbische Gerichte wie Zwiebelrostbraten mit Lembergersoße, saure Kutteln und hausgemachter Ofenschlupfer. Gegen den Durst gab es kühles Bier, Wein, Sekt, Champagner, fruchtige Cocktails, hausgemachten Eistee und natürlich Softdrinks aller Art.
Aus der Stuttgarter Gastroszene gaben folgende Betriebe ihr Sommerfest-Debüt: 1/1 bar and events, das Café Stella, das Restaurant Tauberquelle und der Stuttgarter Schlachthof. Premiere feierten zudem Heiling’s Restaurant im Paladion aus Böblingen, der Landgasthof Heldenberg aus Göppingen und das Waldgasthaus Krummbachtal aus Gerlingen. Die Alte Kanzlei war nach einigen Jahren ebenfalls wieder mit von der Partie. Eine Übersicht der Gastronomen finden Sie hier.
Rund 120 Stunden Live-Musik auf fünf Bühnen
Auch musikalisch hatte das Stuttgarter Sommerfest einiges zu bieten.
36 Bands und Ensembles spielten an vier Tagen rund 120 Stunden lang auf fünf Bühnen Rock, Pop, Reggae, Latin, Irish Folk, Jazz, Blues, Schlager, Rock ’n’ Roll und sogar Opern- und Operettenmusik. Die Bands Wirtschaftswunder, Macy’s Mob, die Hardt Stompers und auch das Stuttgarter Operettenensemble sind nur einige der „Sommerfest-Klassiker“. Zum ersten Mal mit dabei waren Jelly Toast, SO! und Yakuzi sowie aus Stuttgart about Schmitt, Dizzy Bee, Dropzone, und Jake & the Convolution. Zudem begeisterten Grachmusikoff als selbsternannte „beste schwäbische Rockband der Welt“ ihre Fans erstmals auf dem Sommerfest. Alle Bands und Ensembles 2011 finden Sie hier.
Anziehungspunkt vieler Sommerfest-Besucher war auch in diesem Jahr wieder der Nostalgie-Heißluftballon, den Dinkelacker im Ehrenhof des Neuen Schlosses präsentierte. Leider verhinderte das unbeständige Wetter und die Windverhältnisse den Start des Ballons. Im Eckensee wurde das rote Motorsportboot MIZU Stingray 225 SX zum Blickfang. Die Leihgabe der Messe Interboot in Friedrichshafen ist sieben Meter lang, wiegt 1,5 Tonnen und erreicht mit 330 PS in freien Gewässern eine Geschwindigkeit von mehr als 100 Kilometern pro Stunde. Sobald es dämmerte herrschte auf dem Festplatz durch den Schein zahlreicher Deko-Elemente eine wundervolle Atmosphäre: Entlang der Wege auf dem Schlossplatz leuchteten 4.500 bunte Lichterbecher – die Kerzen wurden jeden Abend von Hand angezündet. Auf dem Eckensee schwammen 60 bunte Leuchtkugeln.














